Schneeschuhwanderung

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Wenn das Gute liegt so nah ...

Schneeschuhwandern im Schwarzwald

Ein Plädoyer für naturverträgliches Wintervergnügen und ohne weite Anreise.

Matthias Schopp ist in der Nähe von Freiburg zuhause. Er ist leidenschaftlicher Schneeschuhtourengeher und kennt sich in der Region bestens aus. In großer Fleißarbeitet und in Abstimmung mit den örtlichen Behörden hat er die schönsten 50 Schneeschuhwanderungen zwischen Baden-Baden und Waltshut zusammengefasst und im Rother Verlag veröffentlicht.

Der Schwarzwald ist ein Winterwunderland

Die beste Art es zu entdecken: eine Schneeschuhwanderung mit Hüttenübernachtung.

Der Schwarzwald ist Deutschlands höchstes und größtes zusammenhängendes Mittelgebirge – ein echter Tourismusmagnet. Trotzdem hat sich die abwechslungsreiche Region im äußerten Südwesten von Baden-Württemberg außerhalb der touristischen Hotspots seinen ländlichen Charme erhalten. Besonders im Winter, wenn die Höhenzüge im Schnee versinken und in den Tälern zur Rheinebene kaum an Winter zu denken ist, entfacht der Schwarzwald seinen Reiz.

Wintersport im Hochschwarzwald

Der Hochschwarzwald südlich einer Linie zwischen Freiburg und Donaueschingen umfasst die höchsten Gipfel des Mittelgebirges. Er bietet für Winterfans ein vielfältiges Betätigungsfeld mit unzähligen schönen Touren. Ob man in lieblichen Hochtälern schlendert, als Genießer über die kuppigen Höhen bummelt oder ambitioniert auf alpinen Pfaden durch steile Kare unterwegs ist: Das Wandern in klarer, erfrischend kühler Bergluft auf bis zu 1493 Meter Höhe, verbunden mit der Einkehr in eine gemütliche Stube, ist bestens geeignet, um vom Alltagsstress abzuschalten und bei einem intensiven Naturerlebnis auf andere Gedanken zu kommen.

Schneeschuhwanderungen erschließen dir diesen Wintertraum in seiner schönsten Weise. Einzige Voraussetzung: eine ausreichende Schneelage. Und mit der kann man zumindest in den Hochlagen des Schwarzwald ab Anfang Januar rechnen.

Herzogenhorn und Spießhorn

Autor: Matthias Schopp
Autor: Matthias Schopp

Beliebte Wintergipfel über der Krunkelbachhütte

Sofern man dem 1448 Meter hohen Feldbergtrabanten Seebuck seine Eigenständigkeit aberkennen will, ist das Herzogenhorn mit 1415 Meter der zweithöchste Berg im Schwarzwald. Da es dem Feldbergmassiv im Süden vorgelagert ist, sind die Fernblicke zu den Alpen meist noch besser als vom höheren Nachbarn. Die Besteigung des Gipfels von Bernau-Hof gehört nicht nur zu den bekanntesten Skitouren im Südschwarzwald sondern ist unter Schneeschuhwanderern ebenso beliebt. Auch wenn man nicht auf die Horden an Menschen trifft, die zum nördlichen Nachbargipfel Grafenmatt »hinaufliften«, wird man hier eher selten alleine unterwegs sein. Dafür ist das wintertouristische Angebot auf den Bernauer Almen einfach zu attraktiv: Die präparierte Strecke von Hof zur Krunkelbachhütte kann auch ohne Schneeschuhe begangen werden, zudem hat man hier die Möglichkeit, mit dem Schlitten zurück ins Tal zu gleiten.

Die Hütte selbst ist eine gemütliche Einkehr auf knapp 1300 Metern. Sie lädt nicht nur mit leckeren Speisen zu einer Rast, sondern bietet auch die Möglichkeit einer Übernachtung. Und genau hier liegt das Geheimnis. Die Übernachtungsplätze sind begrenzt. Die Wintersportler um die beliebten Gipfel meist Tagesgäste. So hat man am Morgen und Abend die Winterlandschaft für sich.

Die komplette Tourenbeschreibung für eine Zweitagestour mit Übernachtung in der Krunkelbachhütte sowie den Link zum Buch finden Sie hier >>

Matthias Schopp ist außerdem seit zwei Jahren Guide im Team der SCHNEESCHUH Akademie.